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10,96 Sekunden – diese Zahl steht wie eine magische Grenze im Raum. Seit Jahren hält sich der Bahnrekord auf der 106 Meter langen Wasserrutsche „Black Hole“ der Pyrmonter Welle. Beim 12. Weserbergland-Cup im Speedrutschen am 10. Oktober 2026 könnte es endlich so weit sein: Fällt der Rekord? Ab 12 Uhr heißt es für die Teilnehmer/-innen: Konzentration, Körperspannung – und dann volle Geschwindigkeit. Denn beim Speedrutschen gibt es kein Motor, kein Fahrzeug und kein anderes Sportgerät – der menschliche Körper ist das Sportgerät. Jeder Zentimeter, jede Bewegung und jede Hundertstelsekunde kann am Ende entscheidend sein. Die aktuelle Bestzeit von 10,96 Sekunden stellte Sven Schubert aus Hannover bereits 2015 auf. Seitdem ist es keinem deutschen Rutscher gelungen, die magische Grenze von elf Sekunden zu unterbieten. Auch der amtierende Deutsche Meister Cedric Köhnke nahm im vergangenen Jahr gleich zweimal Anlauf, um die Bestmarke zu knacken – ohne Erfolg. Für 2026 hat er seine Teilnahme erneut angekündigt: Dritter Versuch, neuer Rekord? Oder sorgt jemand anderes für die Überraschung des Tages? Die Jagd auf den Bahnrekord steht jedem Besucher der Pyrmonter Welle offen – eine zusätzliche Teilnahmegebühr fällt nicht an, mit dem regulären Eintritt ist die Teilnahme abgedeckt. Markus Schwarz von den Rutsch Freunde bringt es auf den Punkt: „Mit dem Eintrittspreis ist alles abgedeckt.“ Ablauf: Für Mädchen und Jungs startet um 12 Uhr die Anmeldung, ab 12:30 Uhr wird gerutscht, gegen 14 Uhr endet der Wettkampf, die Siegerehrung folgt gegen 15 Uhr. Für Damen, Herren, Senioren H40 und die Teamwertung läuft die Vorrunde ebenfalls ab 12:30 Uhr (Anmeldung ab 12 Uhr) bis 14:30 Uhr, gefolgt von einer 45-minütigen Pause. Ab 15:15 Uhr startet das Finale der Top 10, der Wettkampftag endet gegen 15:40 Uhr, die Siegerehrung findet gegen 16:30 Uhr statt. Modus: Mädchen und Jungs haben 1,5 Stunden Zeit und können beliebig oft rutschen – die besten zwei Zeiten zählen. Bei Damen, Herren, Senioren H40 und Team haben die Teilnehmer/-innen in der zweistündigen Vorrunde ebenfalls beliebig viele Versuche; auch hier zählen die besten zwei Zeiten. Eine separate H40-Qualifikationswertung gibt es nicht – alle Herren starten zunächst in einer gemeinsamen Herren-Gesamtwertung. Fürs Finale qualifizieren sich die zehn schnellsten Damen bzw. Herren sowie zusätzlich die fünf schnellsten Senioren H40, sofern sie nicht ohnehin schon unter den Top 10 der Herren sind – dadurch kann das Finalfeld auf bis zu 15 Teilnehmer/-innen anwachsen. Im Finale wird dreimal gerutscht, auch hier zählen die besten zwei Zeiten. Die Gesamtwertung ergibt sich aus der Summe der vier besten Einzelzeiten (je zwei aus Vorrunde und Finale). Ein Team besteht aus mindestens einer Rutscherin und einem Rutscher (weitere Mitglieder optional). Gewertet werden die schnellste Vorrunden-Zeit einer Rutscherin und die schnellste eines Rutschers des Teams; die Team-Gesamtzeit ist die Summe dieser beiden Zeiten.
Am Wettkampftag an der Rutsche.
Es gelten die normalen Eintrittspreise, keine gesonderte Startgebühr.
Black Hole – 106 Meter