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Vorbericht zum Finale des Deutschland-Cup

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Sven Schubert: “Es könnte zu einigen Veränderungen in den Kräfteverhältnissen bei der Teamwertung kommen!”

Am Samstag, den 18.11.2017, ist es endlich soweit. Bereits von vielen Rutschern wird das große Finale des zweiten Deutschland-Cups erwartet. Quer durch die Bundesrepublik haben sich auch in diesem Jahr wieder viele Fans, der noch recht jungen Sportart, zusammengefunden, um sich gegeneinander in der Röhre zu behaupten. In knapp 20 Austragungsorten für die Qualifikation fehlten oft nur ein paar Hundertstel oder das nötige Quäntchen Glück für die Sicherung eines der begehrten Finaltickets. Die spannende Frage bleibt nun, wer sich bei den Damen und Herren auf der 100 m Rennbahn, im Vitamar in Bad Lauterberg, die Krone in einer der wichtigsten Meisterschaften des Jahres aufsetzen darf.

Für eine kleine Analyse haben wir Sven Schubert, den Organisator des Deutschland-Cups, befragt.

DRV: Du weißt ja sicherlich schon, wer sich für das Finale qualifiziert hat. Wer holt sich den Titel bei den Herren?

Sven Schubert: Das ist richtig! Eine sehr schwierige Frage. Über das Jahr habe ich selbstverständlich alle Meisterschaften verfolgt. Bei den Herren sind mir besonders Sebastian Rüdiger, Patrick Hanke und Andreas Köhnke aufgefallen. Alle drei haben besonders oft an unseren Meisterschaften teilgenommen und dies auch sehr erfolgreich. Ich könnte mir vorstellen, dass sie daher auch für das Finale den nötigen Titelhunger mitbringen. Eine gute Vorbereitung bringt einem die nötige Sicherheit, um sich in den entscheidenden Momenten von den restlichen Rutschern abzusetzen. Sebastian Rüdiger hält aktuell auch den Bahnrekord im Vitamar. Alle drei waren jedoch im Vorjahr nicht auf dem Podium. Dort triumphierte Altmeister Klaus Mertel. Immer gut für Überraschungen könnte ich mir vorstellen, dass er den Titel nicht so einfach hergeben wird. Allerdings kommen auch viele Rutscher zum Finale, die ich noch nicht einschätzen kann. Da bin ich schon sehr gespannt! Insgesamt wird wie im vergangenen Jahr wieder um jede Hundertstel gekämpft werden müssen. Durch den neuen Modus, wo mehr Zeiten gewertet werden, werden auch sehr konstante Leistungen benötigt.

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Wie sieht es bei den Frauen aus?

Bei den Frauen wird es dieses Jahr keinen Durchmarsch geben. Beim vergangenen Finale konnte sich Kristin Schwarz von den anderen Rutscherinnen deutlich absetzen. Ich sehe sie zwar wieder als Favoritin, jedoch ist das Teilnehmerfeld deutlich angestiegen. Mit Mareen Peters und Jasmin Gercer, die sich in dieser Saison nochmals deutlich gesteigert hat, wird es ein sehr enges Rennen um die Podiumsplätze geben. Auch einige jüngere Rutscherinnen darf man nicht unterschätzen. Lisanne Köhnke und Louisa Boger stehen noch am Anfang ihrer Entwicklung, wodurch sicherlich noch einiges an Potenzial vorhanden ist. Das könnte eine Überraschung geben. Aber auch bei den Frauen gibt es viele Teilnehmerinnen, die ich bisher nicht einschätzen kann. Daher bleibt abzuwarten, wer sich am Ende wirklich den Pokal in die Vitrine stellen darf.

Neu mit im Programm ist die Teamwertung. Deine Einschätzung?

Hier sehe ich die erfolgreichsten drei Teams der vergangenen Jahre in der Favoritenrolle: Speedrutscher, Rutsch Freunde und die Rutschgranaten. Allerdings zählt in diesem Jahr auch erstmalig eine Frau mit in die Wertung. Das könnte zu einigen Veränderungen in den Kräfteverhältnissen führen, da hier die Zeitspannen zwischen den einzelnen Rutscherinnen noch etwas weiter auseinanderliegen. Vielleicht wird dieses Finale jedoch auch die Geburtsstunde für viele neue Teams. Das ist meine Hoffnung! Es steht ja nicht nur der Erfolg im Vordergrund, sondern der Spaß am Rutschen.

Hast du noch ein paar Worte für die Teilnehmer?

Na klar! Ich wünsche allen Rutschern ganz viel Erfolg und selbstverständlich jede Menge Spaß! Es freut mich auch sehr, dass wir unsere Teilnehmerzahl fast verdoppelt haben. Hoffentlich bleibt es bei diesem Trend und wir können das Finale alle gemeinsam, jedes Jahr aufs Neue, zu einem besonderen Tag machen. Ansonsten drücke ich meinem Team, den Rutsch Freunden, die Daumen!

Vielen Dank für das kurze Interview! Wir sehen uns dann beim Finale und bis dahin rockt die Röhre!