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6. Weserbergland Cup im Speedrutschen

SBWBC2017

Ron-Hendrik Peesel holt ersten großen Titel / 67 Teilnehmer beim 6. Weserbergland Cup im Speedrutschen

Am 18.02.2017 fand zum sechsten Mal der Weserbergland Cup im Speedrutschen in der Pyrmonter Welle statt. Unter dem Motto „Warm Up für die Saison“ rutschten mehr als 67 Teilnehmer um die Wette. Auf der Black-Hole mit einer sehr hohen G-Kraftentwicklung wurden die schnellsten Rutschrinnen und Rutscher in den Klassen Mädchen bis 14 Jahre, Jungs bis 14 Jahre, Frauen und Männer gesucht. Zusätzlich wurde wieder in der „Teamwertung“ das schnellste Team gesucht. Auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer warteten Pokale und Sachpreise.
 
 
Kinder

Die Meisterschaft startete mit den beiden Kinderklassen. Bei den Mädchen setzte sich Bettina Habenicht aus Hameln mit einer Gesamtzeit von 25,29 Sekunden durch. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Emilie Sander ( 26,92 Sekunden) und Emily Franz ( 28,62). Bei den Jungs gewann der extra aus Nürnberg angereiste Finn Prielipp mit einer Gesamtzeit von 24,26 Sekunden. Mit dieser Zeit kann er in Zukunft auch bei den Herren an den Start gehen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Lokalmatadoren aus Bad Pyrmont Mohammed Riabi ( 25,22 Sekunden) und Hendrik Hasse ( 26.13 Sekunden).


 

Frauen

In der Klasse der Frauen kam es zu einem spannenden Dreikampf um die Podiumsplätze. Die Top-Rutscherinnen Mareen Peters, Kristin Schwarz und Kathrin Obermann standen alle in der Deutschlandrangliste 2016 der Frauen sehr weit oben. Am Ende setzte sich Mareen Peters aus Bochum meiner Gesamtzeit von 24,27 Sekunden durch. Mit einem neuen Bahnrekord von 12,08 Sekunden setzte sie in den Vorläufen ein deutliches Ausrufezeichen, welches keine ihrer Konkurrentinnen toppen konnte. Den zweiten Platz sicherte sich Kristin Schwarz mit 0,43 Sekunden Rückstand. Danach folgte Kathrin Obermann aus Frankenberg mit einer Gesamtzeit von 24,91 Sekunden.


 

Männer

In der Klasse der Herren wartete ein bärenstarkes Teilnehmerfeld auf alle Rutscher. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Toprutscher aus Deutschland für dieses Traditionsevent angereist. Dies wurde dadurch unterstrichen, dass für das Finale der besten zehn Rutscher eine Zeit von 11,68 Sekunden nötig war. In der Breite war es der schnellsten Vorlauf in der Geschichte des Weserbergland Cups. Zu Beginn des Vorlaufs setzte sich Ron-Hendrik Peesel mit einer Zeit von 11,30 Sekunden frühzeitig an die Spitze. Nach dem Sieg bei der vergangenen Stadtmeisterschaft in Bad Pyrmont, galt er im Vorfeld als leichter Favorit. Angespornt von dieser Zeit, legten Patrick Hanke mit einer Zeit von 11,32 Sekunden und Florian Pfeiffer (11,37 Sekunden) nach. Florian Pfeiffer war nach langer Abwesenheit wieder dabei und zeigte gleich sein ganzes Können als ehemaliger Deutscher Meister. Doch diesen knappen Vorsprung wollte Peesel nicht mit ins Finale nehmen und konterte mit einer Topzeit von 11,21 Sekunden gegen die Angriffe der Konkurrenz. Dies sollte die schnellste Zeit des Wettkampfs bleiben. Neben der Einzelentscheidung fand zeitgleich die Teamwertung statt. Jeweils die zwei schnellsten Rutscherinnen und Rutscher eines Teams addierten zwei ihrer Vorläufe zur Teamgesamtzeit. Den Sieg in der Teamwertung sicherte sich der deutsche Teammeister um Patrick Hanke, Klaus Mertel und Jens Niedermeier von den Speedrutschern Süd . Auf Platz zwei folgten mit sieben Hundertstel Rückstand die Rutschgranaten I mit Ron-Hendrik Peesel und Weiko Busse. Der dritte Platz ging ebenfalls an die Rutschgranaten mit ihrem zweiten Team um Frank und Florian Pfeiffer. Zum ersten Mal mussten sich die Rutsch Freunde Hameln mit einem Platz abseits des Treppchen begnügen.

Im Finallauf legte Peesel die Messlatte für den Sieg gleich im ersten Versuch fest und rutschte in 11,36 Sekunden die Bahn hinab. Nun verging Versuch um Versuch für die beiden Herausforderer Hanke und Pfeiffer, doch keiner konnten einen entscheidenden Schlag setzen, bis 20 Minuten vor Schluss Florian Pfeiffer einen fulminanten Ritt mit 11,28 Sekunden hinlegte und an Hanke vorbeizog. Angestachelt von der Chance den Weserbergland Cup zu gewinnen oder zumindest den zweiten Platz der Vorläufe zu sichern, rutschte Hanke Lauf um Lauf. Seine Ausdauer und Ehrgeiz sollten mit einer Topzeit von 11,31 Sekunden belohnt werden. Jetzt war auch nochmal Ron-Hendrik Peesel gefragt, der sich schon in die Beobachterrolle zurückgezogen hatte. Nach mehreren misslungenen Versuchen gelang ihm noch eine Zeit von 11,34 Sekunden und damit der Tagessieg. Mit einer Gesamtzeit von 22,55 Sekunden hatte er einen hauchdünnen Vorsprung von 0,08 Sekunden auf Patrick Hanke. Florian Pfeiffer erzielte auf Platz drei eine Gesamtzeit von 22,65 Sekunden und lag nur zwei Hundertstel hinter Hanke.


 
Nach diesem spannenden und super organisierten Wettkampf freuen sich alle Rutscherinnen und Rutscher auf eine spannende Deutsche Meisterschaft in der Ostseetherme. Auf einen klaren Favoriten möchte sich dieses Jahr sicherlich keiner festlegen.

Hier könnt ihr die Ergebnisse und All Time Best List als Pdf zum Download. Hier gehts zur Fotostrecke.