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9. Deutsche Meisterschaft im Rennrutschen

smdmr2016

Schubert holt sich das Triple und bleibt Deutscher Meister im Rennrutschen! Schneider triumphiert erneut bei den Damen!

Am Samstag, den 3.12.2016, fanden die neunten Deutschen Meisterschaften im Rennrutschen im Galaxy Erding statt. Auf der 145 m langen Black Mamba gingen knapp 80 Teilnehmer an den Start. Besonders erfreut zeigten sich die Rutscher über die neue Zeitanzeige. Diese wurde ebenfalls mit neuen Sensoren ausgestattet und dürfte nun zu einer der besten Messanlagen in deutschen Bädern zählen. Auch die Siegprämien waren dieses Jahr wieder einmal sehr verlockend. Mit „Air Dolomiti“ als Hauptsponsor konnten sich die Gewinner über lukrative Reisen nach Italien freuen. Gerutscht wurde im typischen Modus des Galaxy Erding. In zwei Vorläufen mussten sich die Teilnehmer zunächst für die K.O.-Runde qualifizieren. Über das Achtel-, Viertel- und Halbfinale konnte man sich anschließend bis in die Endrunde zum großen Triumph rutschen.

Bei den Herren kehrte Sven Schubert etwas überraschend als Topfavorit zurück ins Teilnehmerfeld. Nach längerer Verletzungspause war zunächst unklar, ob er zur Titelverteidigung antreten würde. Doch schon früh zeigte er, dass mit ihm zu rechnen ist. Im Vorlauf ging jedoch zunächst Thomas Liebig in Führung. Der Lokalmatador und langjährige Teilnehmer der Deutschen Meisterschaften wollte heute ebenfalls um den Sieg rutschen. Unterstützung erhielt er dabei von seiner Familie und seinen Teamkollegen, den Speedrutschern Süd, die an diesem Tag zahlreich und sehr erfolgreich vertreten waren. Diesen musste er am Ende allerdings als Vierter auch den Vortritt auf dem Treppchen lassen. Der dritte Platz ging an Patrick Hanke. Seine schnellste Zeit lag bei 17,32 Sekunden. Über Silber konnte sich wie schon im vergangenen Jahr Marius Schneider freuen. Sven Schubert sicherte sich als erneuter Gewinner das Triple und konnte nun schon zum zweiten Mal seinen Titel verteidigen. Auf der neuen Zeitmessanlage hält er nun auch den Bahnrekord mit 16,84 Sekunden.

Auch in der Wertungsklasse der Damen wurde es sehr spannend. Mareen Peters konnte sich zwar mit 18,66 Sekunden die schnellste Tageszeit und den neuen Bahnrekord holen, musste jedoch im Finale verletzungsbedingt aufhören. Somit hieß die Siegerin wie im Vorjahr Alina Schneider. Neben einem Pokal konnte sie sich noch über ein Wochenende in Florenz freuen. Neben ihr reihte sich Kathrin Liebig auf dem dritten Platz ein und komplementierte damit die starke Mannschaftsleistung der Speedrutscher Süd.

Deutscher Meister bei den Junioren wurde Sander Liebig. Scheinbar hat sich das ausgiebige Coaching von seinen Eltern und erfolgreichen Rennrutschern Kathrin und Thomas Liebig ausgezahlt. Der neue Bahnrekord ging allerdings an Lukas Stieger mit 19,93 Sekunden, der sich im Finale nur knapp geschlagen geben musste und den zweiten Platz belegte. Nils Gehring folgte auf dem dritten Platz.

Nach der Meisterschaft zeigten sich alle Teilnehmer sehr zufrieden. Besonders die neue Zeitmessanlage ist eine wirkliche Bereicherung. Diese hatte im Vorjahr noch zu einigen Problemen geführt. Daher sind wir schon äußerst gespannt auf die nächste Deutsche Meisterschaft im Rennrutschen!

Hier könnt ihr die Ergebnisse als PDF-Datei Downloaden.